Die 7 größten Akquise-Fehler

Diese Fehler kosten Personalberater Aufträge. Jeden Tag.

Fehler 1: Keine klare Positionierung

Das Problem: „Ich bin Personalberater" sagt nichts. Jeder ist Personalberater. Warum Sie?

Die Folge: Sie sind austauschbar. Kunden wählen den günstigsten oder den, der zufällig da ist.

Die Lösung: Spezialisieren Sie sich. Branche, Funktionsbereich, Unternehmensgröße. Je enger, desto stärker.

Statt: „Ich besetze Führungspositionen."
Besser: „Ich besetze Vertriebsleiter im Maschinenbau."

Fehler 2: Abhängigkeit von Empfehlungen

Das Problem: Empfehlungen sind großartig — aber unkontrollierbar. Sie können nicht planen, wann die nächste kommt.

Die Folge: Feast or Famine. Mal zu viel, mal zu wenig. Keine Stabilität.

Die Lösung: Empfehlungen als Bonus, nicht als Basis. Bauen Sie einen zweiten Kanal auf (Inbound, Outbound, LinkedIn).

Fehler 3: Unsichtbar sein

Das Problem: Wenn niemand weiß, dass Sie existieren, kann niemand bei Ihnen anfragen.

Die Folge: Sie müssen jede Anfrage aktiv jagen. Keine passive Lead-Generierung.

Die Lösung: Werden Sie sichtbar. LinkedIn-Profil optimieren. Content posten. In Ihrer Nische bekannt werden.

Fehler 4: Kaltakquise ohne Aufwärmen

Das Problem: 100 kalte Anrufe = 95x Ablehnung. Frustrierend und ineffizient.

Die Folge: Schlechte Quoten, Motivationsverlust, Positionierung als Bittsteller.

Die Lösung: Kontakte aufwärmen, bevor Sie anrufen. LinkedIn, Content, Sichtbarkeit. Dann ist der Anruf kein kalter mehr.

Fehler 5: Generische Ansprache

Das Problem: „Guten Tag, ich bin Personalberater und wollte mal fragen..." — das sagt jeder.

Die Folge: Sie werden wie alle anderen behandelt: ignoriert.

Die Lösung: Personalisieren Sie radikal. Zeigen Sie, dass Sie recherchiert haben. Bezug auf Konkretes (Post, News, Situation).

Fehler 6: Zu schnell aufgeben

Das Problem: Die meisten geben nach 1-2 Kontaktversuchen auf. Der Durchschnittsdeal braucht 5-7.

Die Folge: Sie verlieren Aufträge an Wettbewerber, die einfach dranbleiben.

Die Lösung: Systematisches Follow-up. Nicht nerven, aber präsent bleiben. Jeder Kontakt mit neuem Mehrwert.

Fehler 7: Keine Systematik

Das Problem: Akquise „wenn Zeit ist". Mal viel, mal nichts. Kein Prozess.

Die Folge: Unvorhersehbare Ergebnisse. Kein Compound-Effekt.

Die Lösung: Feste Akquise-Zeit blockieren. Minimum 3-5 Stunden pro Woche. Tracken, was funktioniert.

Der gemeinsame Nenner

Alle diese Fehler haben eine Wurzel: Reaktiv statt proaktiv.

Warten auf Empfehlungen. Hoffen auf Anfragen. Kaltakquise wenn's brennt.

Die Alternative: Ein System, das kontinuierlich Leads generiert. Sichtbarkeit + Outreach + Follow-up = planbare Kundengewinnung.

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